Heute erst habe ich es geschafft, meinen BlackBerry dazu zu bewegen, sich drahtlos mit meinem Rechner zu synchronisieren. Okay, es ist im Prinzip eh überflüssig, da ich meinen BlackBerry an einem Enterprise Server betreiber und so alle Daten mit Outlook übers Mobilfunknetz gesynct werden, aber es geht eben ums Prinzip
Unter Windows XP ließ sich definitiv nichts machen, mein BT-Stick war anscheinend so exotisch, dass Windows immer einen externen Treiber brauchte, bei dem natürlich nichts lief. Erst mit Vista erkannte Windows meinen Stick und installierte den entsprechenden Treiber, aber dennoch ließ sich der Desktop Manager nicht überreden, meinen BlackBerry zu erkennen.
Kurze Zeit später die Erkenntnis: In der IT Policy müssen manuell zwei Restriktionen gelöst werden, nämlich die Disable Desktop Connectivity und vor allem Disable Wireless Bypass. Nachdem nun die neue Policy auf meinem BlackBerry gelandet war, erschienen plötzlich unter Optionen - Bluetooth zwei neue Dienste, die Vista auch sofort erkannte. Auch ließ sich der Desktop Manager (4.3) jetzt dazu bewegen, ihn zu erkennen:
Erste Ernüchterung: Programme lassen sich per Bluetooth nicht installieren
Und dann gleich die zweite: Synchronisation und Sicherung dauern ewig, da kann man sich zwischendurch locker einen Kaffee kochen…
Fazit: Mal vom enormen Aufwand abgesehen, und davon, dass sich mit Windows’ BT-Treiber viele Profile nicht nutzen lassen, lohnt sich Bluetooth in Verbindung mit einem BlackBerry nicht wirklich - zu langsam, und dazu wird der Akku nicht geladen, sondern sogar zusätzlich geleert. Auch lassen sich Programme nicht installieren… Also: Lieber USB nutzen!