Am 23. September soll das Europäische Parlament über eine neue Richtlinie befinden, die Rundfunk, Telefonie und Internet zum Thema hat. In dieser Reform des Rechtsrahmens für elektronische Kommunikation heisst es im Internet dürfen Netzbetreiber nur noch “gesetzeskonforme Inhalte” zulassen. Dies soll durch Filterung auf Netzbetreiberseite geschehen.
RIM (Research in Motion) stand und steht bisher für sichere Datenkommunikation. Internetdaten laufen über den RIM Server und werden dort verschlüsselt und nicht gefiltert. Genau deshalb entscheiden sich viele Menschen für einen Blackberry. Wenn also RIM nichts filtert, wer dann? Laut der Richtlinie sind also diejenigen zuständig, die das Internet zum Endkunden bringen, Netzbetreiber. Doch diese müssten wiederum den verschlüsselten RIM Datenverkehr abhören können um dieser Aufgabe gerecht zu werden, was zu bezweifeln ist. Bleibt nicht viel übrig, ausser zu hoffen, dass unser Internet nicht noch mehr gefilter wird, sonst haben wir bald Zustände wie in China.
Abonniere unsere Artikel:Software für deinen BlackBerry? BlackBerryInsight Software Shop!